Ferienhaus Bornholm
Die Insel Bornholm ist eine der östlichsten Insel und Gemeinde Dänemarks. Zu dieser Gemeinde zählen auch die Nachbarinseln Christiansø, Fredriksø und Graesholm. Von der geografischen Lage ist die Unsel ca. 150km südöstlich von Kopenhagen, 40 km vor der Südküste Schwedens und 80km nordöstlich von Rügen.
Bornholm ist etwa 588km² groß und ca 40 km lang. An der breitesten Stelle misst Bornolm etwa 30km. Die höchste Erhebung auf der Insel ist 162 Meter hoch und nennt sich Rytterknaegten.
In grossen und ganzenbesteht die Insel aus Hügelland, bei dem die Formen im Quartär. also während der letzten Eiszeit, gebildet wurden.
An diese lange zurückliegenden Vergletscherung erinnern noch die überall herum liegenden Steine, welche noch die teilweise Zentimeter Kratzer durch den Transport innerhalb des Eises besitzen.
Die einzelnen Blöcke werden übrigens Findlinge genannt. Sie sind auf der ganzen Insel vorhanden.
Manche von ihnen liegen recht wackelig auf und werden dann Rokkestene genannt.
Geologisch finden sich auf der Insel auch viele Klüfte, Gesteinswechsel und Verwerfungen. Hier entstanden beim Rückgang der Vergletscherung zahlreiche malerische Schluchten, welche zumeist in Südwest – Nordost Richtung verlaufen. Diese Schluchten wurden später durch das Schmelzwasser erweitert.
Die Küste Bornholms besteht zumeist aus senkrechten Steil und Felsküste. Die höchsten Klippen, mit einer Höhe von über 20m, befinden sich bei Tejn und welche bei Vang. Sandstrände findet man nur im Südosten in der Nähe von Duodde.
Geologisch kann man die Insel eher zu einem bestand teil von Südschweden als zu Dänemark zählen. Man schätzt das alter der Insel auf ca 1,4 Mia. Jahre.
Die natürliche Vegetation der Insel besteht zum größten Teil aus Rotbuchenwäldern, welche auf den sauren Standorten gut gedeihen.
In den Felsennähen sind dann wiederum Buchen und Traubeneichen zu finden. Im Norden, an den steilen Hängen und in den Schluchten findet man vorwiegend Bergahorn, Gemeine Esche und die Bergulme. Nadelwälder sind nur in einem kleinen Bereich, den Dünensanden bei Duodde, zu finden.
Die intensive Landnutzung hat jedoch die natürliche Vegetation stark verdrängt. Seit Jahrhunderten wird auf der Insel Bornholm intensiv Ackerbau getrieben. Ebenso Weidevieh hat die ursprüngliche Vegetation stark zurück gedrängt.
Trotz diesem Raubbau in der Vergangenheit besitzt die Insel mit dem Almindingen das zweitgrößte zusammenhängende Waldgebiet Dänemarks.
Die bei der Weidebewirtschaftung entstandenen Heideflächen wurden später durch geordnete Forstwirtschaft wieder „repariert“ und weitgehend wieder aufgeforstet.
Diese Aufforstung wurde aber leider sehr oft mit fremdländischen Nadelhölzern, welche sehr schnelles Wachstum aufweisen durchgeführt.
Kleine Heideflächen mit malerischen, natürlichen Niedermooren und Moorseen sind von der Zeit der Viehhaltung im Amindingen noch übrig geblieben. Die Viehhaltung hat sich auf Bornholm nun in Küstennähe im Norden zurückgezogen oder besser gesagt konzentriert.
Derzeit gibt es auf Bornholm ca 45.000 Einwohner. Die ersten schriftlichen Erwähnunen sind übrigens auf das Jahr 890 datiert. Damals handelte es sich noch um ein kleines Königreich, welches um 961 vom dänischen König Blauzahn erobert wurde.
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